Die energiepolitische Heuchelei der EU

Unter dieser Überschrift erschien Mitte Juli in der Frankfurter Rundschau ein Kommentar von Boniface Mabanza. Die kurze Analyse reagiert auf die Kritik von Klimaforscher:innen und -aktivist:innen am Klima-Beschluss der G7-Staaten. Bei ihrem Gipfel Ende Juni im Schloss Elmau sind die sieben größten Industrienationen von ihrem früheren Versprechen, nach diesem Jahr kein Steuergeld mehr in fossile Energien im Ausland zu stecken, zurückgerudert.

Im Februar beim Gipfel der EU und der Afrikanischen Union in Brüssel hatten die EU-Staaten und Institutionen den Ausbau fossiler Energien in Afrika noch abgelehnt. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine und der Unsicherheit der Versorgung, die der Konflikt mit Russland ausgelöst hat, betreiben die EU-Länder in Afrika Gas-Diplomatie.

Der Beitrag kritisiert die Heuchelei und die Definitionsmacht der EU-Institutionen sowie die Naivität derer in wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kreisen, die nach dem EU-AU-Gipfel in Brüssel daran geglaubt hatten, dass die EU im Sinne des Klimaschutzes gehandelt habe.