Hamba Kahle, Bishop!

Henning Schlimm, Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine (Brüder‐Unität ), verstarb am Sonntag, 16. Juli 2017 mit 85 Jahren in Göppingen.

Bischof Schlimm wurde am 27. Oktober 1931 in Magdeburg geboren. Nach dem Abitur in Essen hat er Theologie studiert in Bethel, Tübingen, Basel, Heidelberg und Bonn. Von 1962 bis 1975 war er Pfarrer in der Brüdergemeine in Südafrika. Dort arbeitete er in der theologischen Ausbildung sowie in zwei Gemeinden in Clarkson und Port Elizabeth. 1969 verstarb seine erste Frau. 1970 heiratete er erneut. 1975 bis 1984 war Bischof Schlimm Pfarrer in Königsfeld und 1984 bis 1996 in der Brüdersozietät Bern/Westschweiz, der Suisse romande und in Montmirail. 1987 wurde er durch die Synode zu einem Bischof der Brüder‐Unität gewählt und 1988 in Wabern bei Bern eingesegnet. 1997 zog er mit seiner Frau nach Bad Boll.

Für die KASA war er ein treuer Begleiter, der, soweit es ihm möglich war, an den Jahrestagungen teilnahm und uns regelmäßig auf seiner alten Schreibmaschine verfasste Briefe schickte, um uns für unsere Arbeit zu danken und seine Solidarität zu bekunden. Als Person blieb er der KASA auch nach dem Austritt der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem KASA Trägerkreis erhalten, denn mit Südafrika war er Zeit seines Lebens eng verbunden. Auch bei MAKSA war er Mitglied.

Wir werden seine zugewandte und liebevolle Art sehr vermissen.