Handel, Investitionen und mehr: „Afrika“-bezogene Diskussionen

Anlässlich des „G20 Investment Summit - German Business and the Compact with Africa Countries“ Ende Oktober in Berlin, an dem mehr als 12 Staats- und Regierungschefs und VertreterInnen internationaler Organisationen teilnahmen, hatte Afrika wieder hohe Konjunktur. Für KASA war Boniface Mabanza an einigen Diskussionsforen beteiligt. Ein Streitgespräch der Süddeutschen Zeitung, bei dem es u.a. um Handels-, Investitions- und Entwicklungspolitik geht, finden Sie unter diesem Link: https://www.sueddeutsche.de/politik/entwicklungsminister-mueller-wir-haben-ein-handlungsproblem-1.4221855; Eine TV-Sendung der Deutschen Welle zum Thema „Welthandel: Das Recht des Stärkeren? kann hier nachgeguckt werden: https://www.dw.com/de/welthandel-das-recht-des-st%C3%A4rkeren/av-46304706; Die fünfte „Politrics“-Folge in Radio eins hatte das Thema „Deutschland, Europa, Afrika – Wie sehen faire Beziehungen aus?“ ist unter dem folgenden Link nachzu https://www.radioeins.de/archiv/podcast/politricks.html. Hier diskutiert Boniface Mabanza mit dem Afrika-Beauftragten der Bundesregierung G. Nooke. Diese Sendung wurde viel früher aufgezeichnet, wurde aber im Blick auf die neusten Ereignisse aktualisiert. In der Aktualisierung bezieht G. Nooke zu seinen umstrittenen Äußerungen zu Kaltem Krieg und Kolonialismus Position, wobei sich eine Anerkennung, geschweige denn eine Verurteilung des Kolonialismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anders anhört als in den Worten von G. Nooke. Von den Kontinuitäten zwischen Zerstörungen in der Kolonialzeit und Zerstörungen im Rahmen des Kalten Krieges und darüber hinaus hat G. Nooke nicht viel gemerkt. Entsprechend bleiben seine Ausführungen zu Afrika paternalistisch.