KASA unterstützt Erklärung simbabwischer NGOs und fordert Freilassung von ZimRights-Mitarbeitern

Je näher das Verfassungsreferendum und die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Simbabwe rücken, desto intensiver und brutaler werden Einschüchterungsversuche der Sicherheitskräfte gegenüber zivilgesellschaftlichen Organisationen im Allgemeinen und Menschenrechtsorganisationen im Besonderen. Vorläufiger Höhepunkt dieser anscheinend von der ZANU-PF gelenkten Kampagne gegenüber MenschenrechtsaktivistInnen  ist die Verhaftung von Okay Machisa, Direktor von ZimRights (Zimbabwe Human Rights Association) seit dem 14. Januar 2013. Ihm wird vorgeworfen, Wählerregistrierungslisten manipuliert zu haben. Wegen ähnlicher Vorwürfe sitzt schon der stellvertretende Direktor von ZimRights Leo Chamahwinya seit dem 13. Dezember 2012 im Gefängnis.

Mehrere simbabwische und ausländische Organisationen haben am 18. Januar diese laufende Kampagne gegen die zivilgesellschaftlichen Organisationen verurteilt. Sie fordern die Freilassung Vorgehen verurteilt der Verhafteten, ein Ende der Kriminalisierung zivilgesellschaftlicher Organisationen und eine Kooperation aller relevanten Akteure für einen fairen und transparenten Wahlprozess in Simbabwe. KASA hat die Erklärung der zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSO's joint statement on the criminalisation of CSOs and their Work in Zimbabwe) mit unterschrieben und fordert alle, die etwas tun können, sich für ein Ende der Einschüchterung der zivilgesellschaftlichen Akteure zu mobilisieren, bevor die Gewalt den gesamten Wahlprozess beeinträchtigt.