Our Land ... Our Life ... Our Future

Die Fotoausstellung „Our Land ... Our Life ... Our Future” und die öffentliche Debatte, die sie anstoßen will, finden vor dem Hintergrund wachsender ländlicher Armut in Südafrika statt. In Bildern voller Würde kommen darin die Anliegen, Enttäuschungen und Hoffnungen der armen Landbevölkerung in dem noch immer von der Apartheid gezeichneten Land zum Ausdruck. Ebenso deutlich wird aber auch, dass die Landpolitik der demokratischen Regierung Südafrikas bisher gescheitert ist.

Die 60 Fotos der Ausstellung gliedern sich in fünf thematische Einheiten:

  1. Für ein Leben in Würde
  2. Frauen tragen die Last
  3. Ein von der Apartheid gezeichnetes Land
  4. Die tiefen Gräben der Apartheid
  5. Aufwachsen auf dem Land.

Seit ihrer Eröffnung in Kapstadt läuft die Ausstellung in zwölf weiteren Städten in Südafrika. Eine erste europäische Version wurde im Mai 2005 in Utrecht in den Niederlanden eröffnet. Ab Herbst 2005 ist die Wanderausstellung in verschiedenen Städten Deutschlands zu sehen.

Die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), die die Wanderausstellung organisiert, will damit die Wirklichkeit ländlichen Lebens und ländlicher Armut im neuen Südafrika, vorwiegend aus der Sicht der am stärksten betroffenen schwarzen Frauen, der deutschen Öffentlichkeit vermitteln.

Die Wanderausstellung soll auch dazu beitragen, die politischen Forderungen der über TCOE vernetzten ländlichen Gemeinschaften solidarisch aufzugreifen und zu verstärken, um so die südafrikanische Regierung zu einer gründlichen Reform ihrer Landpolitik zu bewegen.

Mit der Wanderausstellung verbinden wir die Hoffnung, öffentliches Interesse für Landpolitik im südlichen Afrika zu schaffen und ein Umdenken durch öffentlichen Druck bei Entscheidungsträgern anzustoßen. Ebenso sollen tragfähige und von der ländlichen Gemeinschaft mit gestaltete Lösungen politischen Raum und Gehör finden. Dem Evangelischen Entwicklungsdienst danken wir für seine finanzielle Unterstützung.

Die Ausstellung kann von lokalen VeranstalterInnen gegen Übernahme der Transportkosten bei der KASA ausgeliehen werden. Für die begleitenden Ausstellungsbroschüren verlangen wir den Einkaufspreis.

Simone Knapp
Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

Konzeption der Ausstellung:
Trust for Community Outreach and Education (TCOE), Kapstadt

Koordination in Deutschland:
Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

Unterstützt u.a. von
Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Bonn, Bischöfliches Hilfswerk Misereor, Aachen, Brot für die Welt, Stuttgart

Bildergalerien

Einheit 1: Für ein Leben in Würde

 
Einheit 2: Frauen tragen die Last

 
Einheit 3: Ein von der Apartheid gezeichnetes Land

 


Einheit 4: Die tiefen Gräben der Ungleichheit

 


Einheit 5: Aufwachsen auf dem Land