Sambia: zwischen Wirtschaftskrise und politischer Unsicherheit

Datum: 03.11.2020
Uhrzeit: 18:00 - 20:00
Ort: Online
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Gespräch über die Folgen des Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie und über eine unsichere Zukunft angesichts politischer Spannungen mit dem Abgeordneten

Harry Kamboni, United Party for National Development (UPND)

Wie die meisten Länder auf dem afrikanischen Kontinent leidet Sambia nicht so sehr unter der Corona-Pandemie, sondern unter dem zur Bekämpfung dieser Pandemie für mehrere Monate verhängten Lockdown. Dieser hat Wirtschaftsaktivitäten, besonders im informellen Sektor, behindert, die Arbeitslosigkeit und die Prekarität verschärft. Die Zahl der nun in absoluter Armut lebenden Menschen hat zugenommen. Der vor der Corona-Krise bereits hochverschuldete sambische Staat ist mit einem akuten Haushaltsdefizit konfrontiert. In diesem Kontext bereitet sich das Land auf Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vor, welche jetzt schon viele Kontroverse hervorrufen, weil die Regierungspartei umstrittene Verfassungsreformen in die Wege geleitet hat. Über die Folgen des Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie und über eine unsichere Zukunft angesichts politischer Spannungen diskutieren wir mit dem Abgeordneten Harry Kamboni von der United Party for National Development (UPND), der Hauptoppositionspartei Sambias.

Moderation Boniface Mabanza Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

Anmeldung unter: kasa*@woek.de