Pandemie – Schulden – Autokratie. Wird nach den Wahlen alles besser in Sambia?

Datum: 02.10.2021
Uhrzeit: 10:00 - 16:00
Ort: online
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Sambia ist das erste Land, das sich während der Corona-Pandemie als zahlungsunfähig bekannte. Auch hier waren die Corona-Zahlen anfänglich eher niedrig, die lockdown-Maßnahmen jedoch nicht weniger streng und umfassend. Mit den bekannten Auswirkungen auf die sowieso schon prekäre sozio-ökonomische Situation vieler Haushalte. Dazu kommt noch die immer autoritärer agierende Regierung, die den Lockdown vor allem auch dazu nutzte, unliebsame Oppositionspolitiker*innen oder Menschenrechtsaktivist*innen zum Schweigen zu bringen. Im August wählt Sambia einen neuen Präsidenten. Aber haben die Sambier*inne wirklich eine Wahl oder muss mit Manipulation gerechnet werden? Wie viel Spielraum hat eine wie immer geartete neue Regierung überhaupt angesichts der Wirtschaftslage?

Sambia ist nicht oft in den deutschen Medien zu finden. Und dennoch gibt es viele Menschen hierzulande, die Beziehungen über Partnerschaften oder Kirchen in das Land im Südlichen Afrika haben. Die Online-Veranstaltung bringt sambische Expert*innen mit der deutschen Zivilgesellschaft zusammen und versucht, ein aktuelles Bild der Lage zu zeichnen.