Kritik der kolonialen Denkungsart – Auf dem Weg zu einem transkulturellen Bewusstsein.

Datum: 18.09.2021 - 19.09.2021
Ort: Frankfurt
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Im Zuge von Globalisierung und Migration ist die Welt näher zusammengerückt. Was aber resultiert daraus für das kulturelle Gedächtnis? Wie werden heute Erinnerungen geteilt? Wie kann sich deutsche Erinnerungskultur mit den Erinnerungskulturen anderer Gesellschaften verbinden? Kann es ein gemeinsames Bewusstsein geben, wenn Vielfalt und nicht Vereinheitlichung das Ziel ist? Was bedarf es, damit die Rechtsverletzung an einem Ort der Welt an allen anderen »gefühlt« wird, wie es Immanuel Kant postulierte?

Mit dem heute virulent gewordenen Bemühen, die Welt von kolonialen und post-kolonialen Einengungen zu befreien, haben diese Fragen neue Aktualität gewonnen. Richtungsweisende Praxiszusammenhänge sind entstanden, die Räume für das Ausloten eines zeitgemäßen von Vielgestaltigkeit getragenen Kosmopolitismus schaffen. . Ideen für neue gesellschaftliche Institutionen, die einer solidarischen Gestaltung weltgesellschaftlicher Verhältnisse verpflichtet sind, finden den Weg in die Öffentlichkeit// finden vermehrt den Weg in die Öffentlichkeit.

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Beteiligung von Boniface Mabanza im Rahmen der Wochenendtagung zum Auftakt des dritten Jahresprogramms „Der Utopische Raum im globalen Frankfurt“

Veranstaltet von

Medico Stiftung

Link

https://www.stiftung-medico.de/der-utopische-raum