Freihandelsdiktate und Rohstoffplünderung – EU-Politik als Entwicklungsbremse für Afrika

Datum: 16.10.2018
Uhrzeit: 20 bis 22 Uhr
Ort: Club Alpha 60, Spitalmühlenstraße 13/2, Schwäbisch Hall

Mehr als acht Milliarden Euro will die EU in den kommenden Jahren in Afrika investieren. Der Entwicklungsminister spricht immer wieder von einem „Marshallplan für Afrika.“ Aber wohin fließt das Geld? Und wie ist es um die konkrete Wirtschaftspolitik der EU gegenüber den Ländern Afrikas bestellt? Was bewirken die Freihandelsabkommen der EU, in denen festgeschrieben ist, dass die afrikanischen Länder ihre Märkte bis zu 83% für europäische Importe öffnen und hierbei schrittweise Zölle und Gebühren abschaffen müssen. Und wie ist es zu erklären, dass Afrika unendlich reich an Rohstoffen ist, aber in den rohstoffreichsten Ländern Afrikas 69 Prozent der Bevölkerung in extremer Armut leben? Und wie könnte eine Entwicklung in Afrika aussehen, die dem Wohl der Menschen und nicht der Mehrung des Profits internationaler Konzerne dient.

Referent

  • Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

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