Zum Beispiel BASF – über Konzernmacht und Menschenrechte

Lieferkettenverantwortung zwischen noblem Anspruch und schnöder Wirklichkeit

Datum: 18.10.2018
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: verdi-Haus, Kaiser-Wilhelm-Str. 7, Ludwigshafen

Zur Marke BASF SE zählt auch das Bekennt­nis zur soge­nannten „Lieferkettenverant­wortung“. Diese Verantwortung soll allen BASF-Kunden garantieren, dass auch die Hauptlieferanten von BASF hohe menschen- und arbeitsrechtliche Standards einhalten. Die BASF ist Hauptkunde der britisch-südafrikani­schen Platinmine LONMIN in Marikana/Südafrika. Wie kann es dann sein, dass die dortigen Arbeiter in dreckigen Slums ohne Strom und fließend Wasser leben? Unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen Platin fördern müssen, das in unsere Katalysatoren verbaut wird, da­mit wir sau­berere Luft haben? Sie dagegen sterben an Staublunge. Wie ist es zu verantworten, dass 2012 bei einem Streik für höhere Löhne 34 Arbeiter massakriert wurden?

Ist die Lieferketten­verantwortung nur Imagepflege? Die Beschäftigten und ihre Angehörigen fordern Wiedergutmachung.

Referentin

  • Simone Knapp

Veranstalter

  • Attac Ludwigshafen

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