Afrika neu denken. Afrika-Diskurs II: Bilder. Macht. Interessen

Die zweite Konferenz AFRIKA NEU DENKEN: Afrika-Diskurs II fragte nach den verbreiteten Bildern von „Afrika“: Was sagen diese Bilder über die porträtierten Menschen? Wie beeinflussen sie Menschen aus Afrika, die hier leben? Ist die Verbreitung von „Bildern der Bedürftigkeit“ nur gut gemeint? Wer bedient sich ihrer, wer profitiert von ihnen, und was bewirken sie? Was sagen die Bilder über einen Kontinent, der eine Vielfalt an kreativen Potentialen enthält, dessen Bevölkerung wächst und dessen Märkten enormes Wachstum prognostiziert wird?

Auch vordergründig gut gemeinte Ideen können mehr schaden als helfen, wenn Entwicklungsorganisationen und kirchliche Hilfswerke sich der gängigen Bilder von Afrika bedienen: Die Grenze von „nichts haben“ zu „nichts sein“ ist dann schnell überschritten. Welche Machtkonstellationen und Interessen stehen hinter diesen Darstellungen und Suggestionen? Wer nutzt sie wie? Und wem nutzen sie wie und weshalb?

Welche Chiffren stehen hinter diesen Bildern? Wie können diese Bilder neu gezeichnet bzw. neu analysiert, umgedeutet und de-chiffriert werden? Welche Bilder zeichnet die Diaspora selbst? Und welche (Selbst-)Bilder können wir den herrschenden Bildern entgegensetzen, damit ein „anderes“ Afrika aufblühen kann?


Bildergalerie


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