Entschuldung für das Südliche Afrika

Die erdrückende Schuldenlast vieler Länder des Südlichen Afrika ist eines der Haupthindernisse für eine sozial ausgewogene, nachhaltige Entwicklung. Deshalb setzt sich KASA zusammen mit medico international, der Koordination Südliches Afrika (KOSA) und dem Solidaritätsdienst International (SODI) seit 1998 in der „Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika” für die Streichung der durch die Apartheid verursachten Schulden in der Region und für eine Entschädigung der Opfer ein.

Durch die weltweite Jubilee-Kampagne (in Deutschland erlassjahr.de) wurde Lobby für eine Entschuldung gemacht, die einerseits in die HIPIC-Initiative (Heavily Indebted Poor Countries), andererseits in die Debatte um illegitime Schulden (odious debts) führte.

KASA arbeitet derzeit im Bereich Entschuldung hauptsächlich zu Simbabwe, das durch die neue Situation einer „Regierung der Nationalen Einheit” wieder in den Blick der Geber und internationaler Finanzinstitutionen gerückt ist.

Die Frage nach Entschädigung mündete in den Arbeitsbereich Entschädigung & Wiedergutmachung im Südlichen Afrika.

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